| Genre | Action-Adventure |
Online | Nein | GC-/Classic-Contr. | Nein |
| Spieler | 1 | Wii-Zapper | Nein | Wii-Speak | Nein |
| USK | Ab 12 |
Balance Board | Nein |
Zelda ist eine von Nintendos bekannteste und wichtigste Serie, die schon seit über 20 Jahren auf dem heimischen TV gespielt wird. Daher sind die Erwartungen an jedem neuen Zelda-Titel stets groß und bisher wurde man nur seltenst enttäuscht. Twilight Princess bildet da keine Ausnahme.
Nachdem The Windwaker 2003 durch den kindlichen Comic-Look viele Zelda-Fans geschockt hat, kehrt die Reihe jetzt wieder zum realistischen Stil zurück. Und der Unterschied ist gewaltig. Riesige Welten, die darauf warten erforscht zu werden und malerisch schöne Wälder, aus denen man garnicht mehr raus will. Das erinnert wieder richtig an Zelda.
In Twilight Princess fängt Link als kleiner Bauern-Jüngling an. Du spielst sein alltägliches Leben, fängst Fische, treibst die Ziegen wieder einund hilfst den Bewohnern. Das ist fast schon alles ein wenig ZU zuckersüß und friedlich, ist von Nintendo aber auch eher als Tutorial gedacht, denn grade bevor es einem fast schon zu viel wird, nimmt die Geschichte eine hässliche Wendung und Link gerät in eine Schattenwelt, die dunkle Seite des Landes Hyrule. Dort kann er nicht bleiben wie er ist und verwandelt sich dort immer in einen Wolf. Nur mit Hilfe des kleinen Schattenwesens Midna kann Link sein Land wieder ins Licht bringen und damit wird man die nächsten >50 Stunden beschäftigt sein.
Ursprünglich wurde Twilight Princess für den GameCube entwickelt und sollte die Konsole noch zum Ende seiner Ära beflügeln, doch schlussendlich kam das Spiel auch noch für Wii....und das sogar noch eine Woche vorher, zum Start der Konsole. Somit beflügelte Zelda den Einstand der Wii. Der Unterschied der beiden Versionen ist natürlich die Steuerung, welche auf Wii deutlich leichter und präziser funktioniert, insbesondere was das Zielen mit Pfeil und Bogen, sowie die Wirbelattacke angeht. Auffälligster Unterschied ist aber das die Wii-Variante spiegelverkehrt ist. Somit ist das komplette Spiel andersherum als auf dem GameCube. Das liegt einfach daran das Link sein Schwert üblicherweise in der linken Hand hält, man auf Wii aber mit der rechten Hand die Wiimote schwingt um mit dem Schwert zuzuschlagen und somit wurde einfach das komplette Spiel gespiegelt und schon hält Link das Schwert in der rechten Hand.
Technisch wäre mit Wii sicher mehr drin gewesen aber dennoch sieht der neueste Zelda-Ableger wirklich toll aus und kann besonders durch die große Oberwelt und die traumhaften Wälder überzeugen. Tolle Licht-Effekte und liebevolle Details schmücken über das ganze Spiel über das Bild. Auch die Musik ist vom Prinzip her toll, zumindest an den meisten Stellen denn man merkt einfach das die Zeit der Midi-Töne einfach vorbei ist und Nintendo beim nächsten Zelda besser auf Orchester setzen sollte. Die Melodien allerdings sind super gemacht und bringen mehr Ernsthaftigkeit ins Geschehen.
Ich selbst bin ein großer Zelda-Liebhaber und würde daher ohnehin nichts an ein Spiel dieser Serie kommen lassen aber auch als Nicht-Fan kann man hier bedenkenlos zugreifen, denn man bekommt hier ein so gewaltiges Abenteuer geboten, wie man es so schnell sicher nicht mehr sehen wird.
--> by Sascha
+ realistischer Look
+ riesige Oberwelt
+ toller Soundtrack
+ > 50 Stunden Spieldauer
+ gelungene Wii-Umsetzung
+ liebevolle Details
+ umfangreiche Story
+ düstere Atmosphäre
+ es ist Zelda!!!
- zu sehr auf Midi-Musik gesetzt
- "nur" eine Umsetzung
- etwas zu leichter Schwierigkeitsgrad
Wiikend-Wertung: 94%
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