Release: 08.12.2006

Genre: Action-Adventure

Spieler: 1

Spiel: Nachfolger des GameCube-Spiels The legend of Zelda - The Windwaker

Plattform: Auch auf GameCube erhältlich

 

 

 

Zum Spiel:

Die Zelda-Reihe gehört zusammen mit Metroid wohl zu dem Besten, was Nintendo für Core-Gamer zu bieten hat und das schon seit über 20 Jahren. Das letzte Highlight und das Spiel das noch heute als besten Videospiel aller Zeiten gilt, war Ocarina of Time für Nintendo 64. Seit der GameCube mit neuer Grafikpower aufwartete, lechzen Nintendo-Zocker nach einem neuen Zelda in beeinruckender Optik, doch was sie bekamen, war The Windwaker. Mit Comic-Look und kleinem Manga-Link spaltete das Spiel die Fan-Gemeinde. Nicht jeder konnte sich mit der Knuddel-Optik arrangieren. Doch die Ankündigung von Twilight Princess trieb Zelda-Fans die Freudentränen in die Augen. Dieses Spiel beendete die GameCube-Zeit mit einem Knall und läutete die Wii-Ära ein, mit einer gespiegelten Version der Cube-Ausgabe und Wii angepasster Steuerung.

 

 

Zum Gameplay:

In der Rolle von dem Bauernjungen Link gerät man unfreiwillig böse Machenschaften, die das ganze Land Hyrule bedrohen, dabei scheint eine Art dunkle Variante des Landes die Welt Stück für Stück zu verschlingen. Selbstredend ist es im Spiel die Aufgabe, das Böse zu besiegen und die Welt zu retten. Dafür erkundet man eine gigantische Oberwelt mit Dörfern, Städten, Wäldern, weiten Feldern und bewältigt gefährlich Dungeons mit dicken Bossgegnern. In der realen Welt läuft man als Mensch herum, doch betritt man die dunkle Welt, verwandelt man sich in einen Wolf. Ein kleines Wesen Namens Midna unterstützt Link im Spiel, doch weiß man nie, ob man ihr wirklich trauen kann, da sie ihre eigenen Ziele verfolgt. Im Laufe des Spiels erhält man neue Ausrüstung die für Rätsel und Sidequest benötigt werden.

 

 

- Zelda war noch nie so schön. Schon im Wald zu Anfang gibt es Orte, die einfach malerisch schön sind und solche Momente gibt es öfter. Tolle Lichteffekte und liebevolle Details. Endlich wieder ein realistischer Look. Auch die Charaktere sind detailiert und kommen toll rüber. So stattlich hat man Link noch nie gesehen und man hat noch nie einer so erwachsenen Prinzessin Zelda gegenübergestanden

 

- Schon sehr früh bekommt man den Kaltblüter Epona und bereitet die riesige Oberwelt von Hyrule, welche sich erst nach und nach öffnet. Die Welt ist so groß, das das Pferd unerlässlich ist

 

- Der Soundtrack ist einfach gelungen. Nicht von der Klangqualität, sondern die Melodien. Besonders in Szenen mit Midna wirkt die Musik sehr mystisch und geheimnisvoll

 

- Die Geschichte ist schön erzählt und bietet die eine oder andere Überraschung, besonders auch was den Konflikt mit der hellen und dunklen Welt angeht

 

- Die Dungeons sind mal wieder umfangreich, voller Rätsel und Gefahren. Einfach gelungen und abwechslungsreich. Das Gleiche gilt für die Bosskämpfe

 

- Die Wii-Version profitiert von der Steuerung. Via Pointer kann man mit Pfeil und Bogen super präzise zielen, das Schwert wird mit Wiimote-Schütteleinlagen geschwungen und besonders die Wirbelattacke wird auf Wii schneller und einfacher ausgeführt

 

- Ganz Hyrule kommt viel düsterer rüber als in vergangenen Zelda-Spielen. Selbst Kakariko ist hier nur eine Art verwüstete Westernstadt, dennoch haben die meisten Charaktere ihren klassischen Zelda-Charme

 

 

- Der Schwierigkeitsgrad könnte was höher sein. Zwar ist das Abenteuer groß, doch wird man nie wirkliche Schweirigkeiten haben es zu bewältigen

 

- Es ist "nur" eine Umsetzung von der Cube-Version. Einziger Unterschied ist die Steuerung und das das gesamte Spiel spiegelverkehrt ist

 

- Leider wurde noch immer zu sehr auf Midi-Musik gesetzt. Nur selten bekommen man mal Orchester-Qualität geboten

 

- Leider sind die Sidequests ein wenig kurz gekommen und gefundene Ausrüstung findet etwas zu wenig Einsatz in der Oberwelt

 

 

Wiikend-Fazit:

Für mich steht die Zelda-Reihe ganz ganz oben in der Welt der Videospiele und meine Freude war gigantisch als ich die ersten Bilder von Twilight Princess sah, denn es war das totale Kontrastprogramm zu The Windwaker und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. So düster habe ich Zelda noch nicht erlebt, da kommt bestenfalls Majora´s Mask ran. Zwar wirkt die dunkle Welt schon fast zu dunkel und befremdlich, doch zum Glück hält man sich dort nicht allzuviel auf. Ansonsten gibt es viel zu entdecken, die Dungeons machen Spaß und sind abwechslungsreich. Hyrule, du hast mich gefangen. Besonders auch was die Story angeht, denn ich habe Midna bis zum Schluss nicht ganz getraut. Erst in der Endsequenz war ich mir sicher. Warum? Das müsst ihr schon selbst erleben! Ganz klare Kaufempfehlung. Wobei das ja auf jedes Zelda zutfifft. ;-)

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