Zum Spiel:
Zum Ende der Wii-Ära werfen die Entwickler doch noch einige Spiele-Perlen raus. Im Falle von Xenoblade gilt dies aber nur für die USA und Europa, denn die Japaner dürfen schon seit Juni 2010 durch die weiten Welten streifen und Monster vermöbeln. Aus unerfindlichen Gründen war eine Veröffentlichung in westlichen Gefilden nicht geplant, doch jetzt dürfen auch wir die wunderschönen und weitläufigen Gegenden erkunden. Ob sich das auch lohnt, verraten wir euch in unserem Test.
Zum Gameplay:
Das Spiel ist sehr storybasierend, daher kurz die Geschichte angeschnitten:
Am Anfang der Zeit erstreckte sich über die gesamte Welt nur das Meer. In diesem Meer kämpften einst zwei gewaltige, wirklich gewaltige Titanen. Während der eine Titan aus purer Technik und Metall bestand, fiel der andere durch reine Natur und Gestein auf. Dieser Kampf dauerte eine Ewigkeit, bis eines Tages das Leben der beiden Riesen ausgehaucht war und nur noch eine leblose Hülle zurückblieb. Auf diesen beiden Titanen entwickelte sich Leben, doch auch Dieses fand ihre Bestimmung in Technik auf der einen Seite und Natur auf der anderen Seite, daher bekämpften sich auch diese beiden Völker. Im Volk der Natur-Besinnten gibt es ein mächtiges, rotes Schwert. Das Monado. Dieses ist so mächtig und eigensinnig, das nur einer dieses Schwert zu führen vermag, doch auch dieser fand in einer Schlacht seine Grenzen und nun versucht die Hauptfigur in diesem Spiel mehr über dieses Schwert und seine Macht herauszufinden.
Der Spieler selbst übernimmt dabei die Kontrolle über die Figur und seinen Mitstreitern, die sich im Laufe der Geschichte hinzugesellen. Dabei bleibt es am Spieler, sich einen der Helden als Spielfigur und Anführer auszuwählen. Fortan durchquert man die risiegen Welten, die sich auf den beiden verstorbenen Titanen befinden und bekämpft zahlreiche Monster und andere Gegner in einem neuartigen Kampfsystem. Durch Besiegen der Monster und durch absolvieren von Haupt- und Nebenquests erhält man Erfahrungspunkte, Geld und mehr, womit die Helden stärker werden und man sich neue Ausrüstung etc. kaufen kann. Das klassische Rollenspiel-Prinzip halt.
Ich mag Rollenspiele und ich mag sie nicht. Das Prinzip gefällt mir immer, doch fast alle gespielten Rollenspiele kränkelten an zu wenig interessanter Story oder langweilige Landschaften. Die einzigen beiden Rollenspiele, die ich bisher durchspielte sind GoldenSun und Pokémon Rot. Videos im Vorfeld von Xenoblade weckten schon mein Interesse, was zu 90% aber an den faszinierenden Landschaften lag, die mich ungemein zum Erkunden reizten.
Als ich das Spiel nun aber spielte, wurde ich von toller Story, traumhafter Musik, gigantischem Umfang und zahlreichen Möglichkeiten überwältigt. Erst nach rund 120 Stunden bekam ich das Ende zu sehen und danach darf man mit gleichen Werten in die zweite Runde gehen. Doch im ersten Durchlauf wurde ich storytechnisch so hin un her gerissen wie ich es in noch keinem Spiel hatte. Ich kann dieses Spiel wirklich jedem empfehlen, der mal wieder länger als 5 Stunden an einem Spiel sitzen möchte. Ich verspreche euch, so wunderschöne und riesige Welten habt ihr auf Wii noch nicht gesehen. Ihr werdet euch zwischenzeitlich immerweider mal daran erinnern müssen, das das Spiel auf der Wii läuft.
Für mich ist Xenoblade Chronicles DAS Spiel 2011 und ich bezweifle stark, das sich das noch ändern wird. Nichtmal Zelda - Skyward Sword wird da ran kommen, da bin ich mir sicher und das sage ich als riesiger Zelda-Liebhaber. Also: K-A-U-F-E-N!!!!!!!!!
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