| Genre | Jump and Run |
| Spieler | 1-4 |
Sonic spielt nicht nur mit Mario oder alleine auf der Wii, sondern auch mit seinen Freunden. Dann lädt er gerne mal zu einem schnellen Rennen ein. Diesmal steigt er aufs Hooverboard und macht die Gegend unsicher.
Es war der Stein
Es sollte in Tag wie jeder andere sein für Sonic und seine Freunde. Doch als sie die Nachrichten hören, erfahren sie, dass eine Invasion von verrückt tickenden Robotern über die Stadt hergefallen
ist, den Grund kennt keiner…
Nur Tails ist sich nicht sicher, ob es mit einem Stück Meteorit zu tun haben könnte, den er gefunden hat. Bevor Sonic, Tails und Co. aber lange darüber nachdenken können, werden sie von ein paar der
wild gewordenen Roboter angegriffen. Nachdem ihnen im letzten Moment die Flucht gelingen konnte, krachen sie auch schon mit ihrem Wagen durch eine Mauer und stürzen in die Tiefe. Noch während sie
sich auf ihren nahen Tod vorbereiten, wird ihr Fall plötzlich von einer geheimen Kraft gebremst. Tails Stein scheint die Quelle dieser Kraft zu sein und anscheinend auch der Grund für die wilden
Roboter…
Ach du schöne Vielfalt
Neben Sonic, Tails, Knuckels und den anderen bekannten Gesichtern aus dem Hedgehog-Team spielen auch Charaktere anderer Segahits mit. So stehen auch Billy Hatcher, Nights aus Journey of Dreams oder
Amigo auf den Boards sowie einige der netten Roboterkumpane. Auf 16 verschiedenen Strecken, von Metropolen bis hin zu Strecken weit draußen im Weltall, werden die Schauplätze von waghalsigen Rennen.
Alle haben ihre Eigenheiten, Geheimnisse und speziellen Anforderungen, da geht die Luzy richtig ab. Natürlich werden auf den Strecken die obligatorischen Ringe gesammelt, welche zur Freischaltung
diverser Boni dienen. Da wird dann nicht mehr nur auf einem popeligen Board „geritten“, sondern gerne auch auf futuristischen Bikes, Skates oder auch im Crazy Taxi. Insgesamt 60 unterschiedliche
Vehikel gilt es zu beherrschen und jedes von ihnen existiert in unterschiedlichen Varianten mit wiederum verschiedenen Fähigkeiten. Es wird also eine Menge zum Auszuprobieren geben.
Höher, schneller, weiter
Sonic Riders ist ein Rennspiel - doch was wäre ein Rennspiel in der heutigen Zeit schon, wenn es nicht etwas Außergeöhnliches zu bieten hätte?...ok, es sei denn es handelt sich um die Formel 1. Wie
der Name also schon vermuten lässt, spielt die Schwerkraft im kommenden Segatitel eine wahrhaft tragende Rolle. Es geht nämlich nicht nur um Geschwindigkeit, sondern auch darum die Umgebung zu
kontrollieren. Da soll der Gegner nicht nur die Auspuffgase schlucken, nein er soll sich wundern, wo denn der Kontrahent auf einmal hin ist. Wände werden dank Gravitation zu neuen Strecken,
unmögliche Kurvenverläufe können locker gemeistert werden und die Ziellinie kann bei guter Orientierung schon einige Sekunden vor den Gegenspielern passiert werden. Und das ganze dann doch wieder in
einem Affenzahn, denn so kennen wir Sonic und es gehört nun einmal einfach dazu.
Der pure Spaß der Gravitation
Die Zauberwörter für die rasante Hatz heißen Gravity Control und Gravity Dive. Bei ersterer ändern sich per Knopfdruck Oben und Unten sowie Rechts und Links. Es wird chaotisch, aber wohl auch sehr
spaßig bei solchen Manövern.
Per Gravity Dive werden Gegner im Speedboost-Modus hinter sich gelassen und auch die höchsten Wolkenkratzer „ersurft“. Während des Rennens können zudem noch diverse Tricks vollführt werden, die auch
den einen oder anderen Bonus bringen.
Besser als die Freunde?!
Einen Multiplayer soll es ebenfalls geben. Dabei sollen drei verschiedene Modi zu Auswahl stehen: Free Race, World Grand Prix und der Survival Modus. Einen richtigen Onlinemodus wird Nintendo wohl
leider mal wieder nicht anbieten, dafür aber einen Onlineabgleich mit den Rasern der großen weiten Welt.
Fazit
Wer die Sonic-Spiele kennt, weiß, dass es immer mit hoher Geschwindigkeit zugeht. So auch im neuen Segatitel Sonic Riders: Zero Gravity. Sega liefert eine passable Grafik mit einer ordentlichen
Steuerung, so dass einem Hochgeschwindigkeitstitel nicht viel im Wege steht. Wer Sonic’s beste Zeiten mochte, wird auch dieses Spiel mögen.
--> by Rafael
+ abwechslungsreiche Strecken
+ guter Sound
+ Unterstützung des GC-Controllers
+ nette Gravity-Funktion
- schwaches Wiimote Handling
- keine Nunchuk-Unterstützung
- mit zunehmendem Spielverlauf monoton
- dünner Umfang
- KI teils schwach
Wiikend-Wertung: 60%
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