| Genre |
Jump and Run |
| Spieler | 1-2 |
Der beliebteste Klempner aller Zeiten ist zurück und das jetzt schon zum zweiten mal im All. Schon Super Mario Galaxy 1 konnte die Spieler mit glasklarer Grafik, sauberer Steuerung und unglaublich abwechslungreichem Gameplay aufwarten.
Jetzt dürfen wir ein weiteres mal eine Expidition in den Weltraum unternehmen und das zum Glück mit mehr neuen Elementen, als ursprünglich vorgesehen, denn eigentlich sollte Mario Galaxy 2 und ein Mario Galaxy 1.5 werden, da die Entwickler zu viele Ideen für nur ein Spiel alleine hatten.....doch sie hatten sogar SO viele Ideen im Kopf, das daraus doch ein eigenständiges Spiel wurde. Gut für uns, so erleben wir ein komplett neues Abenteuer, obwohl natürlich auch dieser Titel das Grundkonstrukt des Erstlings hat aber lest selbst:
Zum Ablauf:
Ihr spielt den bekannten Italiener und rennt und hüpft durch kunterbunte und abwechlsungsreiche Levels. Aber im Gegensatz zu üblichen Genrevertreten gibt es hier kaum zusammenhängende Welten. In den meisten Fällen gibt es mehrere Stückchen und Miniplaneten die man bewältigt, bestückt mit unzähligen Geschicklichkeitsstellen und Fallen sowie Gegnern, die ihr auf verschiedenste Weise aus dem Weg räumt. Ziel des Spiels ist es, mehr als 100 Sterne einzusammeln um Prinzessin Peach aus den Fängen von Bowser zu befreien. Um an die heranzukommen, muss man in unterschiedlichsten Galaxien Aufgaben bewältigen um jeweils am Ende einen Stern sein Eigen zu nennen. Dabei macht Mario sich einige Items zu nutze die ihm helfen z.B. höher gelegende Orte zu erreichen oder wie ein Stein durch die Gegend zu rollen.
Die Besonderheit an den Levels ist das Spiel mit der Schwerkraft. Diese ändert ständig, entweder durch naheliegende Planeten oder durch Schalter die die Schwerkraft beeinflussen. Dadurch ergibt sich eine ganz andere Dimension von Spiel.
+ Die Grafik ist wieder sehr gelungen. Absolut klar und flüssig. Die kostrastreichen Farben unterstützen das Gesamtbild. Im Direktvergleich zu Super Mario 64 würde ich mir aber etwas dunklere Texturen wünschen
+ Die Oberwelt aus dem ersten Teil musste einer übersichtlichen Karte weichen. Das erspart nervige Rennerei und man hat einen besseren Überblick über die Levels
+ Nun ist auch Yoshi mit von der Partie. Zwar nur in einigen Levels, doch dort kommt er sinnvoll zum Einsatz
+ Die Steuerung ist durchweg gelungen. Auch mit Yoshi. Der kleine Dino kann gezielt per Pointer Gegner und Objekte mit der Zunge heranziehen oder sich selbst anbestimmten Objekten hochhangeln. Ich persönlich habe Schwierigkeiten mit der Steuerung gehabt. So läuft Mario erst ein paar Schritte auf der Stelle, bevor er wirklich losläuft. Nur ein Beispiel. Aber das ist eine Eigenschaft die Mario auch schon auf dem SNES hatt und das muss man wohl so hinnehmen.
+ Es ist zum Glück nicht nötig alle Sterne zu finden um das Spiel zu beenden. Es reichen auch schon 70 Sterne. Das ist gut das man so den Spieler nicht zwanghaft alle Missionen auf´s Auge drückt und man auch nervige Aufgaben auslassen kann
+ Der Schwierigkeitsgrad geht durchaus in Ordnung. Es gibt Stellen an denen der Controller in die Ecke fliegen könnte, doch irgendwann schafft man auch die. Wirklich unfair ist das Spiel nie. Es liegt in der Regel an einem selbst, wenn man einen Stern nicht holt oder man ins Leere springt.
+ Es gibt ein Klassik-Level aus Super Mario 64
+ Viele, interessante Items. Stein-Mario, Bienen-Mario, Feuerblume, Wolken-Mario und andere tolle Sachen stehen zur Verfügung. Auch für Yoshi gibt es zwei Items
- Wie oben kurz erwähnt, könnte für meine Bedürfnisse die Steuerung direkter sein. Es ist schwer auf mehrere Gegner nacheinander zu hüpfen z.B.! Man kann dies aber auch als Gamer-Skill bezeichnen.
- Die aufgesplitteten Levels sind Geschmackssache. Ich vermisse die großen, zusammenhängenden Levels
- Es können zwar zwei Spieler spielen, doch wie im ersten Teil kann der zweite Spieler nur einen Pointer nutzen um Gegner zu betäuben und Sternenstaub einzussammeln
* Es gibt drei Spielstände
* Die Karte ist wieder in Welten und Levels aufgeteilt, wie man es von alten Mario-Spielen kennt
* In einigen Levels kann man auch zu Luigi wechseln, bringen tut das aber nichts
* Stirbt man zu oft hintereinander, taucht die Prinzessin aus Galaxy 1 auf um Mario zu helfen, in dem das Spiel von alleine spielt, bis man die Plus-Taste drückt um wieder selbst Hand an zu legen. Zwar bekommt man dann einen Stern, allerdings nur einen Bronzefarbenden, was aber am eigentlichen Wert nichts ändert
* Man reist mit einem Mario-Kopf-Raumschiff zu den Levels, welches man auch frei begehen kann
Tja, mit Mario ist das so eine Sache. Zumindest für mich. Ich mag die Mario-Spiele, weil sie vor Ideenreichtum nur so strotzen und das Leveldesign stets zu überzeugen weiß. Doch immer schon hatte ich Probleme mit der Kontrolle von dem dicken Klempner, zu schwammig gestaltet sich das Ganze. Für mich hat es lediglich in Super Mario 64 optimal gepasst. Doch die Kontrolle ist mit der von Mario Galaxy im Prinzip identisch, der Unterschied ist nur das man damals auf dem Nintendo 64 nicht auf so viele Dinge gleichzietig achten musste und nicht so viele Hindernisse hintereinander kamen. Im Verhältnis gesehen wird man heute geradezu erschlagen mit Sägen, beweglichen Plattformen, Gumbas und heißer Lava, da kann die bekannte Steuerung schonmal hinderlich sein.
Auch ist das Spielgefühl nicht so wie zu N64-Zeiten. Das liegt aber an den Erfahrungen, die man damals einfach im ersten 3D-Mario gemacht hat. Daher ist es unfair Mario Galaxy (2) mit Mario 64 zu vergleichen, denn obwohl kein so erquickendes Gefühl aufkommt wie damals, finde ich einfach keine nennenswerten Negativ-Punkte am neuen Mario-Spiel. Somit komme ich zu dem Schluss, das ich den Hype um Mario Galaxy 2 nur deswegen nicht ganz mitmachen kann, weil ich gebranntmarkt vom genialen N64-Ableger bin was bedeutet das wir hier eigentlich ein grandioses Jump´n Run in den Händen halten, welches man einfach gespielt haben muss, auch wenn man den ersten Teil schon sein Eigen nennt.
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