| Genre | Hack´n Slay |
| Spieler | 1-2 |
"Bikini Zombie Slayers", damit ist das ganze Spiel schon erklärt. Darum geht´s. Leicht bekleidete Mädels die mit ihren Schwerten Zombies metzeln. Tatsächlich gibt es im Spiel nicht mehr zu tun als das.
Zum Anfang geht man auf den Story-Modus ein, für den man sich eine von zwei Mädels aussuchen kann. Beide sind auf dem Cover hier rechts zu sehen. Ich denke wenn man sich die anschaut, weiß man auf welche der beiden die Wahl der meisten Spieler fallen wird. Jeder Charakter hat einen eigenen Kampstil. Während die eine ein zweites Schwert im Kampf nutzt, setzt die andere lieber auf bleihaltige Argumente. Jedes Mädel bekommt im Laufe des Spiel Erfahrungspunkte, die man dann auf Attribute wie Stärke oder Schlagreichtweite aufteilen kann. Das ist auch die größte Motivation im Spiel, da sich diese Werte immerwieder in jedem Modus weiter steigen lassen. Und das dauert. Jegliche Verbesserung muss man sich hart erkämpfen. Zudem sich auch noch zwei weiter Mädels freispielen lassen, sowie andere Outfits.
800 kg Geschnetzeltes bitte
Da man gleich zu Beginn richtig loslegt, bekommt man sehr früh sehr viel Blut ins Gesicht. Hier fliegen Körperteile on Mass. Hier kann man nach Herzenslust schlagen und schneiden. Allerdings bringt das zwei Nachteile mit sich. Zum einen legt sich mit der Zeit ein dicker Blutfilm über das Schwert, wodurch es schwächer wird. Um dem entgegenzuwirken, muss man es davon abstreifen. Also eine Art "Reload" ähnlich wie Munition bei einer Pistole. Das geht schnell und wirkt sich nicht weiter auf die Angriffe aus. Was sich aber nicht so leicht abwenden lässt ist das Blut am Körper. Es wird von mal zu mal mehr und wenn eine gewisse Grenze erreicht ist, verwandelt das süße Girlie sich in eine (immernoch hübsche) Super-Blut-Braut und man bewegt sich schneller und schlägt härter zu. Hört sich nicht negativ an? Nein, aber solange sie in diesem Zustand ist, wird stetig Energie abgezogen. Das lässt sich nur an ganz bestimmten Orten wieder rückgängig machen.
Technisch billig und doch klassisch
Die Grafik zeigt sich wirklich Old-School, obwohl die Charaktermodelle der Mädels wirklich gut gelungen sind. Der Rest allerdings erinnert eher so an Sonic zu Dreamcast-Zeiten. Auch die Musik lässt den Gedanken an Sonic oftmals nicht verleugnen. Generell ist die ganze Präsentation und Darstellung sehr Arcarde-Lastig. Also beklemmende Atmosphäre und umfangreiche Story kann man gleich abschreiben. Onechanbara reiht sich voll zwischen Cruis´n, House of the Dead und Ghost Squad ein. Ein Spiel das billig gemacht ist aber dennoch irgendwie Spaß macht.
Wer keine Angst vor viel virtuellem Blut und echtem Schweiß hat, kann hier ruhig zugreifen. Es sollte einem allerdings klar sein, das man ein vom Prinzip her wirklich billiges Spiel bekommt.
+ sexy Mädels
+ schöne Haupt-Charaktermodelle
+ massenweise Gegner
+ motivierende Erfahrungspunkte
+ kein großes "blabla", einfach los
- altbackende Grafik
- anstrengende Steuerung (körperlich)
- sehr linear
- aufleveln dauert ewig
Wiikend-Wertung: 81%
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