Release: 23.04.2010

Genre: Simulation / RPG

Spieler: 1-2 offline, 1-4 online

Spiel: Nachfolger der PSP-Spiels Monster Hunter Freedom Unite

 

 

 

Zum Spiel:

Die Core-Gemeinde der Wii-Spieler wartet schon lange auf diesen Titel. Dank der hohen Entwicklungskosten der PS3 kommen Wii-Spieler endlich in den Genuss der Monsterjagd. Endlich können auch wir jagen, ausnehmen, essen und schmieden und weiter jagen......und das online mit Freunden. In Japan hat sich das Spiel allein schon über 1 Mio. mal verkauft und jetzt setzt es den Siegeszug im Westen fort.

In Monster Hunter Tri steuert ihr einen selbst erstellten Charakter, welcher in die große, weite Welt hinauszieht und auf jagd geht. Vom kleinen Insekt über Saurier bis hin zu gigantischen Riesen-Wasserdrachen.

Ob es sich auch lohnt, diese lange Reise auf sich zu nehmen, erfahrt ihr in diesem Test.

 

 

Zum Gameplay:

Ihr spielt einen Jäger, welcher für sein Dorf Rohstoffe besorgt. Diese holt ihr euch von diversen Pflanzen, Gestein und Monstern. Aus den Rohstoffen wie Kristalle, Knochen, Fleisch, Hörnern, Pilze etc. lassen sich aber auch neue Waffen, und Rüstungen schmieden oder Tränke, Munition oder Fallen etc. erstellen. Mit diesen Mitteln geht ihr raus in die Welt, nehmt Quests an und besiegt größere Monster. Neben den Hauptquests, die ihr in der Stadt erhaltet, gibt es darin auch Nebenquests die euch zusätzlich Geld und Material bringen.Um in den Kämpfen siegreich zu sein, reicht es nicht nur gewaltige Waffen aus einer der 7 Kategorien zu haben, sondern auch Köpfchen ist gefragt. Die Monster werden schwächer, brauchen Nahrung um ihre Energie zurückzubekommen und rasten aus wenn sie merken das sie verlieren.

Insbesondere online kann man das Prinzip voll auskosten, denn dort geht man zu viert auf die Jagd und das lässt viel Spielraum für Strategien und Aufteilungen.

 

 

- Charakter selbst erstellbar, später auch bedingt änderbar


- Grafisch holt Capcom hier einiges aus der Wii raus. Zwar nicht scharf, doch optisch macht alles einen grandiosen Eindruck


- Die Einleitung ins Spiel ist sehr spielerfreundlich. Steuerung wird immer nur bei Bedarf erklärt


- Die Animationen der Monster sehen sehr gut aus und wirken realistisch


- Die Monster wirken glaubhaft und die Reaktionen nachvollziehbar. So werden die rasend vor Wut und fangen an zu humpeln, wenn sie verletzt sind. Auch machen sie Fehler, wie z.B. eine Fehleinschätzung der Wassertiefe, was zu witzigen Situationen führen kann


- Die Ladezeiten fallen angenehm kurz aus


- Online Freunde aufzunehmen, geht sehr einfach. Man schickt jemandem der einem begegnet, einfach eine Mail die als Freundesanfrage fungiert und nachdem der Gegenüber das akzeptiert hat, ist alles abgewickelt


- Besonders online entfaltet das Spiel seine ganze Tiefe und kommt grad mit Freunden mit einem extrem hohen Suchtfaktor daher


- Die Quests sind unterhaltsam und fordernd. Mal müssen Pilze gepflückt und Korallen gefunden werden, mal muss man zehn Monsterinnereien mitbringen oder größere Gegner erlegen bzw. fangen, was sich als recht knackig erweißt


- Online keine Lags und stets flüssig. Alles ist schnell und vernünftig vrobereitet


- Zu Kommunikation gibt es WiiSpeak, virtuelle Tastatur, USB-Tastatur, vorgefertigte Sätze und witzige Gesten


- Das Zu Hause lässt sich verschönern, wenn man entsprechende Möbelstücke herstellen lässt


- Es gibt Eventquests, die über einen gewissen Zeitraum aktiv sind (online) um besondere Materialien zu bekommen


- Gute 100+ Stunden Spielspaß

 

- Es gibt massig Waffen und Ausrüstungen, hergestellt aus Materialen von Tieren und Gestein. Und wenn man denkt man hat fast alles erreicht und erlangt online Level 30, darf man sich auf noch mehr Matarielien und stärkere Waffen sowie Rüstungen freuen

 


- Die Steuerung ist sehr träge. Selbst bei leichten Waffen lässt sich der Charakter nicht während einer Schlagserie steuern. Das kann besonders bei schnellen Monstern Nerven kosten


- Häufige Ladezeiten und es lässt sich nur an der Karte erkennen, wann man in einen neuen Bereich gelangt


- Das Schreiben via virtueller Tastatur ist umständlich und abolut nicht empfehlenswert, da es in Kämpfen viel zu lange dauert. Bis man da einen Text zusammen hat, ist man schon tot


- Die vorgefertigten Sätze sind kaum zu gebrauchen. So etwas wie "Hilfe" z.B. gibt es nicht


- Benötigte Materialien für eine Waffe z.B. lassen sich schwer lesen wenn man sie noch nicht hat, da dort grau auf grau geschrieben wurde

 


- Rüstungen lassen sich durch schmieden aufwerten

 

- Der Charakter selbst kann nicht stärker werden. Seine Attribute kennzeichnen sich durch die Rüstung

 

- Monster lassen sich in ein Buch listen um Infos zu sammeln. Spielt man mit dem Classic Controller muss man dafür dennoch die Wiimote in die Hand nehmen, da man mit dem Pointer auf das Tier zielen, greifen und ins Buch ziehen muss

 

- Quests haben in der Regel eine Zeitbegrenzung von 50 Minuten, was ansich auch reicht. Wenn man drei mal stirbt, ist die Quest verloren. Das gilt auch online und zwar in der Gruppe. Das bedeutet, wenn insgesamt drei mal gestorben wird (zusammengerechnet), ist die Quest vorbei

 

- Auch unter Wasser gibt es Monster

 

 

Wiikend-Fazit:

Sicherlich ist das Spielprinzip von Monster Hunter Tri nicht für jeden was. Man muss Geduld haben und sich damit abfinden, das man nicht nach jeder Quest einen neue Waffe kaufen kann. Das man erstmal die Materialien dafür benötigt und nicht wie in anderen Rollenspielen, nur das Geld. Man muss sich darauf einstellen, das so eine Jagd auf ein Monster auch schon fast 50 Minuten dauern kann. Man muss sein Köpfchen anstrengen und gemeinsam mit Freunden eine Strategie ausklügeln oder auf gut Glück losmetzeln. All diese Dinge waren für mich in der Theorie interessant, doch war ich mir nicht sicher ob mir das in der Praxis nicht zu zäh wird. Schlussendlich muss ich zugeben, das Monster Hunter mich voll gepackt hat, insbesondere Online. Das Sammeln der Rohstoffe und die Freude, wenn man endlich auch das letzte Material für die neue Waffe zusammen hat, sind unvergleichlich.

Man sollte sich nur Zeit mitbringen, denn wenn man erstmal zusammen mit Freunden die ersten Quests bewältigt hat, hört man so schnell nicht mehr auf. Der für mich einzige, wirklich erwähnenswerte Kritikpunkt ist die träge Steuerung, trotz schneller Waffen. Die Chraktere könnten also ruhig etwas agiler sein. Wer sich damit aber arrangiert, wird mit dem Spiel überglücklich werden.

Releases

 

07.06.2012

Rayman Origins

 

15.06.2012

Heroes of Ruin

 

29.06.2012

Spirit Camera

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