Titel: The House of the Dead - Overkill

Release: 13.Februar 2009 (nicht in Deutschland)

Genre: On-Rail-Shooter

Spieler: 1-4

 

 

 

Zum Spiel:

Durch den Wii-Controller eignet sich die Konsole hervorragend für Spiele dieses Genres. Daher hat Sega schon House of the Dead 2&3 ins Rennen geschickt, bei dem es sich allerdings nur um eine alte Spielhallen-Umsetzung auf eine Disc gepresst handelte. Das merkte man besonders der Grafik deutlich an. Das Spiel verkaufte sich prächtig und schon steht ein brandneues Spiel der Reihe vor der Tür, exklusiv für Wii und das merkt man dem Spiel auch an. Warum, das erklären wir euch in diesem Test.

 

 

Zum Gameplay:

Der Spielablauf ist denkbar einfach. Man braucht nicht mehr als Reaktion und einen schussfreudigen Zeigefinger. Das Spiel handelt eine Story ab, die in ihrer Präsentation sehr an alte B-Movies erinnert und in den Levels bewegt sich alles von selbst. Das heißt, die Kamera macht alles alleine, der Spieler muss lediglich mit der Wiimote auf den Bildschirm zielen und alles abschießen, was sich bewegt (bis auf gelegentliche Opfer, die gerettet werden wollen). Für die Abschüsse werden Punkte verteilt, sowie Multiplikatoren wenn man mehrere Schüssen in Folge trifft, ohne daneben zu schießen. In den Levels sind stellenweise Extras verteilt, die z.B. die Zeit verlangsamen. Am Ende jeden Levels werden du Punkte verteilt und auf einer Highscore-Liste vermerkt.

 

 

  • Grafisch macht das Spiel einen guten Eindruck. Detaillierte Umgebungen und tolle Effekte prägen das Bild
  • Optisch präsentiert sich alles im Tarantino-Stil. Effekte von einem alten Film flattern regelmäßig über´s Bild und auch farblich orientiert es sich an Quentins-Stil
  • Die Splatter-Effekte kommen nicht zu kurz. Hier hat man das Gefühl die Zombies auch wirklich zu treffen

 

  • Die Animationen der Hauptakteure sind nicht die Besten
  • Auch grafisch gibt es den einen oder anderen Patzer, doch das verrückte daran ist das man es dem Spiel nicht übel nimmt, da es sich selbst schon nicht ernst nimmt

 

 

  • Die Musik ist schon verrückt. Zwar ganz normale Tracks doch an vielen Stellen passt die einfach gut ins Geschehen, während sie an anderen Stellen wieder garnicht passt, was aber wieder passt weil das Spiel selbst so bekloppt ist
  • Die Synchro ist klasse bzw. humorvoll und passt voll zum B-Movie-Style

 

 

  • So viel kann man da nicht falsch machen. Da man nur zielen und nicht laufen muss, verhält sich die Steuerung sehr einfach
  • Waffen sind schnell gewechselt und das Zielen fällt auch nicht allzu schwer

 

 

  • Je nach Leistung in einem Level erhält man Geld. Dafür kann man sich neue Waffen kaufen und diese aufrüsten
  • Die aufgerüsteten Waffen lassen sich auch in bereits absolvierte Levels einsetzen
  • Desweiteren lassen sich spezielle Extras wie Gegner-Show oder Trailer etc. freischalten
  • Nach erfolgreichem Beenden des Spiels, schaltet man den Director´s Cut frei. Das ist das gleiche Spiel nochmal, nur das die Levels nun länger sind, dadurch das man neue Bereiche betritt
  • Auch ein CoOp-Modus wurde integriert
  • Als Besonderheit darf man sogar als Singleplayer mit zwei Waffen an den Start gehen, das heißt man nutzt zwei Wiimotes dafür. Ist aber garnicht so leicht
  • Um mehr Geld zu verdienen, muss man sich auch wirklich anstrengen, denn es gibt nur Geld für mehr erzielte Punkte in einem Level, als beim aktuellen Highscore
  • Ein Multiplikator fordert euch herraus um genügend Punkte zu erreichen. Schießt ihr einmal daneben, fängt Dieser wieder bei Null an. Dafür zählen Kopftreffer besonders viele Punkte

 

  • Ein Online-Modus hätte wirklich gerockt
  • Es ist zwar typisch für das Genre, aber auch hier hat man die Story recht schnell durchgespielt. Die freischaltbaren Extras halten die Motivation dann nur noch oben
  • Selbst bei der österreichischen Version ist das Spiel komplett englisch, auch keine deutschen Untertitel

 

 

  • Man sollte sich an das F-Wort in allen Variationen gewöhnen.....es hat für einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde greicht
  • Die Story bzw. auch Darstellung ist stellenweise echt......eklig.....pevers.....besonders zum Ende des Spiels

 

 

Wiikend-Fazit:

So muss ein On-Rail-Shooter aussehen. Eine hervorragene Mischung aus Story, Atmosphäre, Arcarde, Gewalt und Humor. Spiele dieses Genres waren bisher immer nur auf Arcarde ausgelegt, was zwar auch Spaß machte aber wirklich nur für zwischendurch war. Dead Space Extraction hingegen bietet reine Story, ohne Spaß. Deswegen sehe ich derzeit The House of the Dead - Overkill auch als den besten On-Rail-Shooter den es zu kaufen gibt. Insbesondere weil es so viel freizuspielen gibt. Vorbildlich. Auf diese Weise behält man den Spieler länger an ein Spiel, welches man prinzipiell schnell durch hat. Ich hätte mir allerdings noch Online-Funktionen wie Weltranglisten oder Download-Content gewünscht. Entscheidet man sich für dieses Game, sollte man kein schwaches Gemüt haben, was mir jeder bestätigen wird, der das Spiel durchgespielt hat, denn zum Ende der Story wird es wirklich......wirklich ekelhaft.

Also: Ich persönlich kann diesen Titel klar empfehlen, denn er bringt ordentlich Spaß aber...innerhalb Deutschlands wird man da nicht ran kommen. Da muss schon ein Import her.

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