| Genre | Jump and Run |
| Spieler | 1 |
Auf Nintendos letzter Konsole, dem GameCube, erschienen damals zum Musikspiel Donkey Konga, die Bongo-Controller. Diese sahen aus wie echte Bongos und verbargen ein kleines Mikro, welches ein Klatschen in die Hände registrieren sollte. So konnte das Musikspiel mit trommeln und klatschen gemeistert werden. Damit Donkey Konga nicht das einzige Spiel bleibt, welches die exotischen Trommeln nutzt, entwarf man ein Jump´n Run, welches man damit spielen konnte. Eine etwas seltsame Idee, die aber klasse umgesetzt wurde und wirklich Spaß machte.
Heute ist alles anders. Bei der Neuauflage von Donkey Kong Jungle Beat aus der NewPlayControl (NPC)-Reihe, nutzt man nur noch Wiimote und Nunchuck. Ob das noch genausoviel Spaß macht, wie früher, lest ihr hier im Test.
Angenehmer als mit Bongos
Donkey Kong Jungle Beat ist ein reinrassiges Jump´n Run und das gestaltet sich auf der Wii normaler als damals auf dem GameCube. Denn jetzt steuert man den Affen ganz traditionell mit dem Stick des Nunchuck. Gesprungen wird mit der A-Taste. Will man einen mächtigen Schlag ausführen, schüttelt man einfach Nunchuck oder Wiimote. Mit dem Stick kann dabei noch in eine gewünschte Richtung zielen. Insgesamt ist das schon deutlich angenehmer als seinerzeit mit den Bongos, da man dort schon immer auf die rechte Bongo trommeln musste, nur um nach rechts zu gehen. Zum Springen sollte man beide Bongos trommeln und zum schlagen in die Hände klatschen. Da kann man nachvollziehen das einem beim Original schon nach kurzer Zeit die Hände brannten.
Außer Steuerung nichts Neues
Inhaltlich hat sich der Ur-Version gegenüber nichts geändert. Das ist aber auch nicht weiter schlimm. Noch immer läuft man von links nach rechts durch die Levels und vermöbelt Gegner, lässt sich von Affen werfen und gleitet mit Flughörnchen nach unten. Zwischendurch setzt man sich auch auf einen Steinbock und wütet mit ihm durch die Gegend oder taucht mit Donkey Kong durch das Meer.
Donkey Kong typisch sammelt man natürlich massig Bananen ein, welche in dem Fall als Punkte zu sehen sind. Je mehr man von der gelben Frucht sammelt, desto mehr Bonus-Energie bekommt man beim Boss, der am Levelende auf einen wartet. Hat man nach Besiegen des Obermotzes noch genug Bananen übrig, erhält man pro Level bis zu drei Auszeichnungen, wodurch weitere Levels freigeschaltet werden.
Einige großere Gegner müssen erst betäubt und angesprungen werden. Danach folgt ein Wirbelsturm von schlägen, welche durch schnelles schütteln von Nunchuck und Wiimote ausgeführt werden. Das bringt ordentlich Spaß, kommt aber nicht ganz so gut rüber wie mit den Bongos, da man auf Wii schlichtweg keinen Widerstand hat, auf den man schlägt.
Wer es nicht kennt, kann zugreifen
Es gibt Spiele der NPC, die lohnen sich auch ein zweites mal zu kaufen, wie etwa bei Metroid Prime. Bei DKJB ist das nicht so. Es wird nichts Neues geboten und das Spiel ist nunmal auch nicht so umfangreich das man damit ein weiteres mal noch etliche Stunden verbringt. Wer bisher allerdings noch nicht in den Genuss des Spiels kam, darf ruhig zuschlagen. Der alte Affe macht einfach Spaß und nochdazu wird ein wirklich fixes Gameplay geboten.
+ Tolle und klare Grafik
+ Schnelles Gameplay
+ Angenehmer zu spielen als auf GC
+ Gut für zwischendurch
- Schlagattacke kommt nicht so gut wie auf GC
- Kein typisches Donkey Kong - Feeling
Wiikend-Wertung: 80%
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