Disaster - Day of Crisis

Genre Action
Spieler 1

 

Schon vor Erscheinen der Wii wurde dieser Titel mit imposanten Videos vorgestellt und ließ das Spielerherz höher schlagen, da dies ein Nintendo-Spiel mit ernster Handlung sein sollte und die Hoffnungen eines actionreichen Titels nach oben schraubte. Das Spiel ließ lange auf sich warten, es wurden Bilder gezeigt, die wenig überzeugten doch schlussendlich kam es in den Handel und hier kannst du lesen, ob es denn nun doch der erhoffte Knaller geworden ist.

Zum Ablauf:

Hauptthema des Spiels sind natürlich Naturkatastrophen jeder Art und damit bekommt der Spieler es überall zu tun. Man kämpft sich durch zerstörte Städte, weicht Lavagestein aus und flüchtet vor Tsunamis. Damit das nicht zu langweilig ist, bekommt man es regelmäßig mit Widersachern zu tun, die einem an die Gurgel wollen. Mit roher Waffengewalt setzt man sich dann zu wehr, hat allerdings immer die Möglichkeit in Deckung zu gehen. Je nach Level kann es auch mal ein Bär sein, gegen den man sich behaupten muss. Abgesehen davon wollen auch fast überall Opfer gerettet werden, die verletzt zwischen den Resten der Stadt um Hilfe schreien. Um die Opfer zu finden, muss man nach ihnen rufen. Einige muss man an einen sicheren Ort transportieren, andere muss man wiederbeleben, dabei werden Wiimote und Nunchuck genutzt um vorgebene Befehle auszuführen.

 

+ An einigen Stellen gibt es wirklich tolle Bilder der Zerstörung

+ Das Gameplay gestaltet sich recht abwechlungsreich. Flüchten, fahren, schießen, tauchen, Menschen retten und Hindernisse überwinden. Das macht Spaß.

+ Die Videosequenzen sehen einfach klasse aus

+ Waffen lassen sich aufrüsten und die Attribute des Charakters verbessern

+ Die Levels bieten an manchen Stellen Secrets. So taucht regelmäßig eine geheimnisvolle Person  auf, die man aber in der Regel nur ganz kurz sehen kann. Um sie zu erwischen muss man wirklich die Augen offen halten

+ Einige Levels kommen einfach klasse rüber. So muss man mit einem Auto über eine lange Brücke vor einem Tsunami fliehen. Dabei kommt die Riesenwelle immer näher und reißt die Brücke Stück für Stück weiter ein. Später fährt man fast nur noch auf den Bruchstücken. Wahnsinn

 

- Insgesamt wäre grafisch wirklich mehr drin gewesen

- Der Sound macht fast alles kaputt. Die Schritte nerven, das Rufen nach den Opfern klingt als ob er mit jemandem direkt neben ihm reden würde und am schlimmsten: Eine riesige Feuerbrunst verschlingt eine ganze Stadt, man selbst hängt mit einigen Opfern in einem kleinen Park fest, ein Feuer-Tornado wütet über einem, man sieht die mächtigen Flammen um den Park herum....sieht klasse aus, doch der Sound vermittelt das Gefühl als würde man gemütlich am Lagerfeuer sitzen, bestenfalls. Es fehlen Schreie und all die anderen Geräusche die man in Hektik, Panik und Katastrophe erwarten würde. Das zerstört die Atmosphäre

- Die Schusswechsel sind eher nervig als spannend

 

* Es lassen sich andere Outfits freischalten

Wiikend-Fazit:

Dieser Titel wurde schon vor Release der Wii angekündigt und viele Core-Gamer freuten sich darauf. Bombastische Szenen der Zerstörung und spannendes Gameplay versprachen die Trailer. Das Endprodukt wirkt nun aber nicht ganz so wie erhofft, enttäuscht aber auch nicht. Grafisch geht Disaster - Day of Crisis in Ordnung, reißt aber keine Bäume aus. Das Gameplay ist abwechslungsreich und macht Laune. Der Sound ist furchtbar und unterstreicht die Atmosphäre in keinster Weise, im Gegenteil. Diese Fakten lassen das Gefühl aufkommen das das Spiel schlichtweg nicht fertig ist. Zeitdruck? Keine Lust mehr? Wer weiß. Auf jeden Fall hat man hier Potenzial verschenkt denn das Spiel hätte ein echter Knaller werden können, hätten die technischen Komponenten gestimmt. Ist man aber kein Technik-Freak, sollte man dich das Spiel auf jeden Fall mal gönnen, denn diese Thematik findet man in der Videospielwelt nicht so leicht.

Releases

 

07.06.2012

Rayman Origins

 

15.06.2012

Heroes of Ruin

 

29.06.2012

Spirit Camera

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