| Genre | Horror |
| Spieler | 1 |
Es gibt nicht viele Horror-Spiele für Wii, doch die die es gibt, kommen zumeist mit einer interessanten Idee daher. Cursed Mountain soll da keine Ausnahme machen, denn hier wird man auf dem Himalaya von Geistern heimgeucht und muss sich seiner Angst stellen. Mal ganz anders als die bekannten, klaustrophobischen Settings aus anderen Genrevertretern.
Ob es einem bei diesem Spiel wirklich kalt den Rücken runterläuft oder man den Job lieber den Ghostbusters überlässt, erfahrt ihr in diesem Test.
Zum Ablauf:
Auf der Suche nach seinem verschollenen Bruder, begibt man sich in die höchsten Höhen des Himalayas. Dort erkundet man großflächige Gebiete und verlassene Dörfer. Dabei trifft man immerwieder auf Geister die dem Spieler an die Wäsche wollen. Zur wehr setzt man sich mit einem magischem Eispickel. Mit ihm kann man nicht nur klettern, sondern auch Geister mit Hilfe von Sprüchen vertreiben oder ihnen vergeben. Diese Sprüche löst man durch vorgegebene Gestiken mit Wiimote und Nunchuck aus. Nicht selten wird man zu diversen Rätseln geführt, die es zu lösen gibt. Um die Geschichte vorranzutreiben bzw. die Vergangenheit deutlich zu machen, stößt man regelmäßig auf Tagebucheinträge, Notizen und Prophezeiungen die überall im Spiel verteilt sind.
+ An den meisten Stellen wird das Auge mit tollen Ausblicken, gefährlichen Abhängen und düsteren Gebäuden verwöhnt
+ Die Atmosphäre passt einfach. Man kommt sich richtig alleine vor und fühlt sich an keiner Stelle wirklich sicher
+ Die Gebirge und Basislager etc. kommen sehr glaubhaft rüber und unterstreichen die Atmosphäre nochmals
+ Die Geschichte wird interessant erzählt und reizt, das Spiel auch wirklich durchzuspielen
+ Mittels des Eispickels und Sprüchen die Geister zu besiegen, macht Anfangs richtig Spaß
- Die Steuerung der Spielfigur gestaltet sich etwas schwammig und langsam
- Die späteren Gestiken, die man zur Vergebung der Geister ausführen muss, werden nur selten erkannt (insbesondere Nunchuck), was das eine oder andere Leben kosten wird
- Horror-Stimmung kommt fast garnicht auf, nur an wenigen, bestimmten Stellen
- Auf Dauer ist das Gameplay doch zu abwechslungsarm
* Man kann mittesl des "Dritten Auges" die Welt aus der Sicht der Geister sehen
* Die Lebensenergie lässt sich erweitern
* Zwischendurch gibt es auch einige Quick-Time-Events
Ich freue mich immer über neue Horror-Spiele und Cursed Mountain reizte mich vor Release doch sehr, insbesondere in Anbetracht des frischen Settings. Schon das Hauptmenü macht Lust auf mehr und anfangs zieht das Spiel einen auch gut in den Bann, doch mit der Zeit wiederholt sich das Prinzip einfach und Abwechslung muss man in dem Schnee schon suchen. Und das ist schade, denn die Atmosphäre bleibt erhalten. Zwar keine Angst-Stimmung, doch das Gefühl der Einsamkeit und der Gefahr, wird auf aufgrund der grandios gestalteten Umgebungen immerzu unterstützt. Das ist im Grunde auch das, was einem in Erinnerung bleibt: Die Landschaften. So hat man das bisher noch nicht auf Wii gesehen. Klasse. Doch insbesondere die Steuerung macht dem ganzen Spielspaß einen fetten Strich durch die Rechnung, denn während man sich an die schwammige Steuerung mit der Zeit gewöhnt, sind die Erkennungsprobleme der Nunchuck für die Gebete einfach nur inakzeptabel. Das sorgt für Frust und virtuelles Ableben, wenn man sich einen abschüttelt und einfach nichts passiert. So schnell wird man wieder in die reale Welt zurückgezogen. Cursed Mountain ist im Kern keineswegs schlecht und man darf ruhig mal einen Blick riskieren, doch allzuviel Geld sollte man dafür auch nicht ausgeben.
Die Bildergalerie benötigt mindestens Flash Version 9.0.28!
Bitte den aktuellen FlashPlayer installieren.