Create

Genre Denkspiel
Spieler 1

Nintendo sagte es schon vor einiger Zeit: Die Zukunft liegt darin, das der Spieler sein Spiel selbst gestaltet! Schon viele Spiele gehen diesen Weg. Sei es Wario Ware D.I.Y., Die Sims, PlayStations Little Big Planet, Scribblenauts, Trackmania...und die Liste wird immer länger. EA´s Create ist der nächste Titel, welche aber nicht nur Kreativität, sondern auch Köpfchen und Experimentierfreudigkeit fordert.

Ob Electronic Arts und hier wirklich Freiheiten lässt oder ob wir hier nur einen Kinderspielplatz in der Hand halten, wollen wir euch verraten.

Zum Ablauf:

Es gibt keine Spielfigur, keinen Helden. Man arbeitet sich durch unterschiedliche, kleine Welten in dem man Aufgaben durch den Einsatz von Kreativität löst. In jeder Welt gibt es 10 Hauptaufgaben, die alle auf dem kleinen Feld gelöst werden müssen. So muss man beispielsweise einen Truck auf die andere Seite durch einen brennenden Ring springen lassen, doch hat man nur eine begrenzte Anzahl an vorgeschriebenen Objekten, die man dafür einsetzen darf, wie z.B. Sprungschanzen, Raketen etc. Durch das Bewätigen dieser Problemlösungen erhält man weitere Objekte, die man für seine eigenen Levels nutzen kann. Zudem erhält man sogenannte "Funken" um neue Welten freizuschalten. Hat man keine Lust die vom Spiel vorgegebenen Missionen zu lösen, kann man auch seine eigenen Levels erstellen und diese abspeichern. Der Editor ist Dreh- und Angelpunkt in diesem Spiel.

 

+ Es gibt wirklich unzählige Objekte die man einsetzen kann. Himmel, Wettereffekte, Himmelsstempel, Farbfilter, Texturen, Hintergrund-Objekte, Aktions-Items, Blumen etc.

+ Die Physik ist gut und macht das Experimentieren wirklich interessant

+ Kreative Köpfe können die abgedrehtesten Kettenreaktionen erstellen, auf die man nie kommen würde

+ Das System, neue Objekte durch das lösen der Aufgaben zu erhalten, motiviert. Auch der Ergeiz die bevorstehende Aufgabe überhaupt zu lösen, hält den Spieler bei der Stange

+ Die Bearbeitung und Erstellung der Levels ist wirklich einfach und geht gut von der Hand

 

- Man kann wirklich nur Kettenreaktions-Aufgaben basteln. Bietet also nicht so viele Möglichkeiten wie z.B. Little Big Planet

- Minder-Kreative Spieler werden nach dem absolvieren aller Levels nichts mehr zu tun haben

- Keine Möglichkeit seine Kreationen online an Freunde zu senden

 

* Die Grafik ist nicht gut und nicht schlecht. Kein Hingucker, passt aber zum Stil des Spiels

Wiikend-Fazit:

Ein so kurzer Test? Ja, ganz recht. Man kann zu Create einfach nicht so viel sagen, denn es gibt keine Story, keine erwähnenswerte Grafik, keinen Helden, keine Multiplayer-Action, keine Steuerungsprobleme o.Ä.! Alles liegt ja in der Hand des Spielers. Man kann also nur das Grundkonstrukt bewerten. Fürmich persönlich ist so ein Spiel natürlich eine Wucht, denn ich bastel gerne und entscheide gerne selbst in Spielen. Schon in Trackmania habe ich mich im Editor ausgetobt und Create bietet ja im Grunde noch mehr Möglichkeiten. Für mich das Richtige. Es macht Spaß herrauszufinden wie man die Aufgaben bewältigt. Ich hätte mich natürlich gefreut wenn man noch mehr Möglichkeiten hätte, wie z.B. eine Spielfigur zu steuern um es als Jump´n Run zu spielen aber da es hier nunmal um Physik und kreative Lösungen geht, ist das schon ok.

Also: Jeder der gerne bastelt und sich den Herrausforderungen stellen will, darf hier gerne zugreifen. Spaß macht das Experimentieren allemal.

Releases

 

07.06.2012

Rayman Origins

 

15.06.2012

Heroes of Ruin

 

29.06.2012

Spirit Camera

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