Release: 21.04.2011

Genre: Ego-Shooter

Spieler: 1-4 offline, 2-12 online

 

 

 

Zum Spiel:

Schon früh machten die Entwickler von High Voltage Software stark für die Wii. Mit The Conduit versprachen sie einen richtigen Core-Titel für Wii mit Online-Multiplayer und zig Features sowie eine beeindruckenden Grafik. Das Ergebnis war im Gesamtpaket zwar solide, doch hat niemanden großartig vom Hocker gerissen. Doch dafür das das Team kaum bis keine Erfahrung in dem Genre hat, war es eine gute Leistung. Jetzt hauen die Jungs und Mädels richtig auf den Putz und geloben Verbesserungen on Mass. Mehr Action, größere und bessere Levels, verbessereter Online-Mode, aufpolierte Grafik und mehr Story. Ob der zweite Teil wirklich eine Verbesserung darstellt, erfahrt ihr in unserem Test.

 

 

Zum Gameplay:

Wie in quasi jeden Ego-Shooter läuft man durch diverse Levels und schießt auf alles, was sich bewegt und wehrt. Conduit 2 hebt sich in in den Punkten ab, das man mit Hilfe der "Conduits" (Portale) zu den verschiedensten Orten teleportieren lässt. So ist Abwechslung garantiert. Dazu kommt das aus dem ersten Teil bekannte ASA (Allsehende Auge), mit dem man die Umgebung abscannen und Computer hacken kann. Durch Benutzung des ASA entdeckt man versteckte Objekte in der Umgebung und schaltet damit eine Spielinterne Währung frei, die man für Charaktere und Editierungen im Multiplayer investieren kann.

 

 

  •  Tatsächlich wurde die Grafik nochmals aufgewertet. Die Umgebungen sehen nicht mehr so steril und leblos aus, wie noch im ersten Teil. Die Charaktere sind detailliert gestaltet, es läuft flüssig und mit Effekten wird nicht gegeizt
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  •  Soundtechnisch wird angemessene Kost geboten. Einige Waffen, besonders Geschütze, klingen richtig fett und Explosionen lassen es richtig krachen. Musikalisch dürfte niemand meckern. Hier ist wirklich alles dabei. Gruselig, mächtig, rockig, traurig, orientalisch, mystisch, ruhig, laut.....es ist wirklich alles dabei und hört sich auch noch gut an.
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  •  Diesmal hat man auf richtige Sequenzen gesetzt, statt der lieblosen Standbilder vom Erstling. Das unterstützt die Atmosphäre und bringt die Story gut vorran
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  •  Das Leveldesign ist deutlich abwechslungsreicher und großer ausgefallen. Es gibt tolle Ausblicke, tiefe Schluchten und hohe Häuser. Die Gegneraufteilung und Positionierung ist richtig gelungen. Es macht Spaß, diverse Sniper auf´s Korn zu nehmen, ganze Autos in die Luft zu jagen , spontan Geschütze zu nutzen und z.B. Tische oder Automaten umzuschmeißen um sie als Deckung zu nutzen. Auch besucht man nun einige Orte mehrfach
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  •  Wieder einmal kann man nichts an der Steuerung meckern. Das vorbildliche System, in Echtzeit die Sensibilität usw. einzustellen, wurde aus dem ersten Teil übernommen. Auch lässt sich jede Taste beliebig zuweisen. Auch wieder möglich: Die Anordnung der HUD-Anzeigen nach eigenem Belieben
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  •  Das Suchen der versteckten Texte und Objekte in den Levels ist nun nicht mehr so anstrengend wie noch im ersten Teil, da die Nutzung diesmal ähnlich funktioniert wie der Scan-Visor aus Metroid Prime und entsprechende Objekte leuchten auf.
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  • Online alsauch oflfine im Story-Mode erspielt man sich Punkte, die man für neue Multiplayer-Charaktere, Waffen, Ausrüstung und Farben ausgeben kann. Das motiviert auch als Online-Gamer, die Story zu spielen
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  • Nicht nur online kann man sich eigene Loadouts erstellen, auch für die Story lassen sich neue Waffen und Erweiterungen kaufen, die man sich selbst zusammenstellen kann. Erweiterungen sind dabei z.B. Munitionsgürtel, Roboterbeine etc.
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  •  Angenehm kurze Ladezeiten zwischen den Levels und wenn man stirbt
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  •  Es sollen in Zukunft noch weitere Inhalte zum Download angeboten werden, für den Multiplayer

 

 

 


 

 

  •  Die Musiksamples im Online-Modus sind furchtbar nervig 
  •  Einige Waffensounds wie die der Pistole klingen erbärmlich schwach 
  •  Wieder lässt sich der Schwierigkeitsgrad jederzeit ändern. Das motiviert Null, das Spiel überhaupt auf einem höheren Grad durchzuspielen, da der Erfolg nirgends vermerkt wird. Es geht sogar soweit das das Spiel dem Spieler sogar eine Vereinfachung des Grades anbietet, wenn man stirbt 
  •  Schade: Die Entwickler versprachen mehr spielerische Freiheit. Man sollte sich frei bewegen können und Türen, die die Story weiterführen, sollten grün leuchten um den Spieler ein wenig zu leiten. Endergebnis ist aber das das Spiel im Prinzip wieder linear ist, nur das man diesmal auch zurück durch bereits besuchte Räume muss etc. Nur: Türen, die beim ersten Besuch noch verschlossen sind, sind beim zweiten Besuch geöffnet, doch sind dann die Türen des ersten Besuches wieder zu. Dadurch hat man letztendlich doch keine Wahl als der Linie zu folgen 
  • Kampagne viel zu kurz. Nach ca. 5 Stunden Spielzeit flimmert dem Spieler schon der Abspann entgegen 
  • Online kann man nicht gezielte Spielmodi spielen. Lust auf ein paar Runden Team-Deathmatch? Nahezu unmöglich, denn es gibt nur vier Spielmodi, jeweils zwei für Frei-Für-Alle und Team. Einmal Hardcore und einmal Überraschung. Letzteres lässt stets nur eine Wahl zwischen zwei Levels in Verbindung mit einem Spiel wie z.B. Team-Deathmatch oder Flaggeneroberung etc.

 

 

 


  •  Die meisten Waffen sind aus dem Vorgänger bekannt. Einige bieten auch eine Zweitfunktion 
  • Zum Füllen der Freundesliste, kann man auch auf die Wii-Freundesliste zugreifen 

 

 

Wiikend-Fazit:

Conduit 2 macht fast alles besser als der erste Teil. Bessere Grafik, Texturen die man so nu von HD-Konsolen kennt, tolle Inszenierung, große Levels, coole Kämpfe und schöne Levels. Wer The Conduit kennt, wird von Conduit 2 geflasht sein. Auch der Multiplayer-Mode wurde deutlich verbessert. Besonders das man sich seine eigenen Waffensets erstellen kann, ist ein großer Vorteil. Die Singleplayer-Kampagne ist wirklich gelungen und mann will das Game wirklich durchspielen. Allerdings geht das viel zu schnell. Wieder einmal hat High Voltage Software die Schnauze ein wenig zu voll genommen, denn nach den ganzen Versprechungen und Ankündigungen, habe ich mehr erwartet und nicht das ich nach rund 5 Stunden schon durch bin. Das ist doch arg wenig. Grob genommen gibt es grad mal vier Level. Die Bohrinsel, Washington D.C., China und Sibirien. Man sollte meinen das der Dschungel auch ein eigenes Level ist, doch ist der Part nur ein kleiner Teil und ein Anhängsel des Sibirien-Levels. Schade. Ich muss sagen das die Bohrinsel und Washington D.C. ein grandioser Auftakt waren, dessen Niveau China und Sibirien nicht ganz halten können. Obwohl von HVS immer der Singleplayer so in den Mittelpunkt grückt wurde, scheinen wir hier wieder ein Spiel in der Hand zu halten, in dem der Multiplayer wohl im Mittelpunkt steht. Zumindest der macht einen guten Eindruck und bietet mehr als der Vorgänger und kommende Updates sowie DLC´s sorgen für langanhaltenden Spaß.

Was haltet ihr con Conduit 2?

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