Zum Spiel:
Schon früh machten die Entwickler von High Voltage Software stark für die Wii. Mit The Conduit versprachen sie einen richtigen Core-Titel für Wii mit Online-Multiplayer und zig Features sowie eine beeindruckenden Grafik. Das Ergebnis war im Gesamtpaket zwar solide, doch hat niemanden großartig vom Hocker gerissen. Doch dafür das das Team kaum bis keine Erfahrung in dem Genre hat, war es eine gute Leistung. Jetzt hauen die Jungs und Mädels richtig auf den Putz und geloben Verbesserungen on Mass. Mehr Action, größere und bessere Levels, verbessereter Online-Mode, aufpolierte Grafik und mehr Story. Ob der zweite Teil wirklich eine Verbesserung darstellt, erfahrt ihr in unserem Test.
Zum Gameplay:
Wie in quasi jeden Ego-Shooter läuft man durch diverse Levels und schießt auf alles, was sich bewegt und wehrt. Conduit 2 hebt sich in in den Punkten ab, das man mit Hilfe der "Conduits" (Portale) zu den verschiedensten Orten teleportieren lässt. So ist Abwechslung garantiert. Dazu kommt das aus dem ersten Teil bekannte ASA (Allsehende Auge), mit dem man die Umgebung abscannen und Computer hacken kann. Durch Benutzung des ASA entdeckt man versteckte Objekte in der Umgebung und schaltet damit eine Spielinterne Währung frei, die man für Charaktere und Editierungen im Multiplayer investieren kann.
Conduit 2 macht fast alles besser als der erste Teil. Bessere Grafik, Texturen die man so nu von HD-Konsolen kennt, tolle Inszenierung, große Levels, coole Kämpfe und schöne Levels. Wer The Conduit kennt, wird von Conduit 2 geflasht sein. Auch der Multiplayer-Mode wurde deutlich verbessert. Besonders das man sich seine eigenen Waffensets erstellen kann, ist ein großer Vorteil. Die Singleplayer-Kampagne ist wirklich gelungen und mann will das Game wirklich durchspielen. Allerdings geht das viel zu schnell. Wieder einmal hat High Voltage Software die Schnauze ein wenig zu voll genommen, denn nach den ganzen Versprechungen und Ankündigungen, habe ich mehr erwartet und nicht das ich nach rund 5 Stunden schon durch bin. Das ist doch arg wenig. Grob genommen gibt es grad mal vier Level. Die Bohrinsel, Washington D.C., China und Sibirien. Man sollte meinen das der Dschungel auch ein eigenes Level ist, doch ist der Part nur ein kleiner Teil und ein Anhängsel des Sibirien-Levels. Schade. Ich muss sagen das die Bohrinsel und Washington D.C. ein grandioser Auftakt waren, dessen Niveau China und Sibirien nicht ganz halten können. Obwohl von HVS immer der Singleplayer so in den Mittelpunkt grückt wurde, scheinen wir hier wieder ein Spiel in der Hand zu halten, in dem der Multiplayer wohl im Mittelpunkt steht. Zumindest der macht einen guten Eindruck und bietet mehr als der Vorgänger und kommende Updates sowie DLC´s sorgen für langanhaltenden Spaß.
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