Zum Spiel:
Steven Spielberg zeigt sich nicht nur in Filmen wie Jurassic Park oder E.T. geschickt, auch im Bereich der Videospiele bewies er schon, daß er gute Ideen dafür hat. Damals schon schlug er mit BoomBlox genau in die Spielspaßkerbe und steht jetzt mit seinem Nachfolger BoomBlox Smash Party im Regal.
Ob der zweite Teil genauso viel Spaß macht wie der Erstling, lest ihr in diesem Test.
Zum Gameplay:
Boom Blox ist in etwa mit dem Gesellschaftsspiel Jenga zu vergleichen, nur in abwechslungsreicherer und extremer Form. Es hat jedenfalls immer mit Blöcken zu tun, die entweder mit möglichst wenig Würfen von Bällen etc. umgeworfen werden müssen, oder einzeln, vorsichtig abgetragen werden. Einige Blöcke besitzen bestimmte Eigenschaften wie Explosionen oder einfacher Auflösung. Dabei muss man oftmals viel Geschick und Taktik beweisen, um die beste Punktzahl zu erreichen und mit Gold belohnt zu werden. Im Laufe des Spiel schaltet man mehr und mehr Blöcke, Werzeuge etc. für den Level-Editor frei. Im Multiplayer können bis zu vier Spieler sich beim Abreißen Konkurrenz machen, im Team oder jeder gegen jeden.
Boom Blox war damals klasse und ist es heute noch. Das System funktioniert einfach. Egal ob man seine Geschicklichkeit unter Beweis stellen will, oder primitive, rohe Gewalt ausüben will, für jede Lust finden man ein Level. Richtig klasse wird der Block-Spaß aber im Multiplayer. Es ist ungemein unterhaltsam gegeneinander Blöcke einzureißen oder herauszuziehen. Ein Spielerlebnis, welches man selbst mal ausprobiert haben muss. Da können schon mal eben drei, vier Stunden vergehen. Für alle Block-Fans, die öfter mal Freunde zu Hause haben, ist dieser Titel genau das Richtige, wer jedoch schon den ersten Teil sein Eigen nennt, sollte den Kauf aber nochmal überdenken, denn die Neuerungen halten sich wirklich in Grenzen.
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