Titel: The legend of Zelda - Ocarina of Time 3D

Release: 17. Juni 2011

Genre: Action-Adventure

Spieler: 1

 

 

 

Zum Spiel:

Die Zelda-Reihe begeistert schon seit 1986 massenhaft Spieler und findet viele Fans. Doch der größte Sprung den die Serie bisher gemacht hat, war 1998 der Sprung in die dritte Dimension und den hat Zelda extrem erfolgreich geschafft, denn noch heute zählt genau jeder Titel noch als das beste Videospiel aller Zeiten. Neben der Ur-Nintendo 64-Version kamen auch GameCube-Spieler eine Fassung, die sich grafisch aber nicht unterschied. Als Bonus gab es dann eine MasterQuest-Edition, in dem die Dungeons verändert wurden. Erst jetzt aber auf dem Nintendo 3DS wurde die Legende komplett neu überarbeitet und erweitert.

 

 

Zum Gameplay:

Fast alle Zelda-Spiele sind im Kern gleich aufgebaut. Man beginnt als kleiner Wicht und löst anfangs noch kleine Aufgaben, doch das Schicksal will es anders und hat Den Protagonisten Link für Größeres vorgesehen. So denn durchstreift Link große Welten völlig frei und löst dabei massig Rätsel und Nebenaufgaben. Stets geht es darum, für die Geschichte relevante Objekte am Ende diverser Dungeons zu erlangen. Diese Dungeons sind bestückt mit Rätseln und Gefahren. In jedem dieser Dungeons wartet ein neues Item oder eine neue Waffe auf den Helden, sowie ein dicker Endboss, welcher das wichtige, storyrelevante Objekt bewacht.

Jedes Zelda bietet dem Spieler eine spezielle Eigenschaft, die das Spiel dominiert und besonders macht. Im Falle von Ocarina of Time ist es das Thema "Zeit", denn man spielt das Spiel nicht nur als kleiner Junge....

 

 

  • Wun-der-schön! Sicherlich ließe sich technisch noch mehr rausholen, doch man muss bedenken das wir es hier mit einem Remake zu tun haben und keinem komplett neuen Projekt.
  • Die Texturen wurden erneuert. Zwar sieht alles jetzt etwas heller und bunter aus als auf dem N64, doch dies passt zum kleinen Bildschirm des 3DS. Dadurch lässt sich alles besser erkennen
  • Die Umgebung strahlt in neuem Licht. Schon damals wurde geographisch alles korrekt dargestellt, doch so Objekte wie Gebirge im Hintergrund waren nichts weiter als Bilder. Jetzt bekommen wir richtige, polygonale Modelle im Hintergrund präsentiert
  • Auch die Häuser sind nun reicher bestückt mit mehr Gegenständen und Details. Kenner der Originals werden Augen machen
  • Sogar die Umgebungen wirken nun detaillierter, weil man überall Kleinigkeiten wie Gras hinzugefügt hat. Das macht viel aus
  • Auch die Charaktermodelle wurden hübsch überarbeitet und wirken nicht mehr so kantig
  • Der 3D-Effekt ist einfach wahnsinn. Wenn man erst in 2D spielt und dann den 3D-Regler aktiviert, fällt das einem erst so richtig auf, welche Weite die Welten jetzt haben. So muss das sein

 

  • Die Animationen wurden nicht überarbeitet und machmal wirken diese schon etwas altbacken
  • Leider gibt es manchmal ein Doppeleffekt, wenn man in 3D spielt. Besonders an dunklen Stellen

 

 

  • JA, DAS ist ein Soundtrack der sich einhämmert. Nicht wörtlich, nein, eher sanft. Die Klänge in Zelda bleiben einem einfach im Kopf. Besonders auf der hylianischen Steppe oder gar die Hymne des Sturms in der Windmühle. Selbst für einen so alten Titel, ist es nicht nötig die Musik zu überarbeiten
  • Wir lieben sie. Die kleinen Jingles wenn man ein Rätsel bewältigt hat oder ein tolles Item aus der Truhe holt. Das sind die kleinen Dinge, die die Serie so liebevoll machen
  • Am Ende des Spiels bekommt man sogar eine Orchesterversion zu hören. Das ist neu

 

  • Auch wenn die Musik als solches nicht überarbeitet werden braucht, die Klänge sind alle Midi-Sounds. Ein Orchester-Soundtrack wäre klasse gewesen, doch das ist zu verschmerzen

 

 

  • Link lässt sich ohne Probleme wie eh und jeh durch Hyrule steuern
  • Dank des Touchscreens lassen sich Items schnell anwählen. Zwar sucht man sich auch jetzt wieder spezielle Buttons aus, worauf die Items liegen sollen, doch der Touchscreen bietet noch Extra-Buttons
  • Nun ist es einfacher die Melodien der Okarina zu spielen, da man nun die gewünschten Noten während des Spielens angezeigt lassen kann
  • Heute Standart, doch Zelda fügte es ein: Die Lock-On-Funktion, damit man Gegner nicht aus dem Visier verliert verfehlt auch hier nicht seine Wirkung
  • Witziges Gimmick: Wenn man sich aus der Ego-Sicht umschaut oder via Pfeil und Bogen zielt, kann man auch den 3DS bewegen um die Sicht zu bewegen

 

  • Das Umschauen mit Hilfe der 3DS-Neigung ist zwar witzig aber lange kein Ersatz für den Stick, denn dafür ist es zu wackelig und im 3D-Modus verliert sich das gute Bild. Also benutzt lieber den Stick
  • Es gibt keine frei drehbare Kamera. Will man sich umschauen geht das nur aus der Ego-Sicht oder durch die Zentrierung des Blickes hinter Link

 

 

  • Hier gibt es nichts zu meckern. Es ist das bisher umfangreichste 3DS-Spiel und so schnell wird das sicher nicht ändern. Man wird je nach Spielerfahrung zwischen 40 und 100 Stunden brauchen. Das ist eine große Spanne, ja, aber es hängt viel von der Erfahrung ab und von dem, was man alles an Nebenaufgaben erledigt
  • Die Oberwelt ist groß und abwechslungsreich. Es gibt Gebirge, einen großen See, Wüste, Eis, eine Stadt, kleine Dörfer und vieles mehr
  • Die Welt und die Einwohner bieten Möglichkeiten um z.B. Rubine zu verdienen oder Herzteile zu ergattern, welche die Energieleiste erweitern. Auch Vergrößerungen der Munition sind möglich
  • An vielen Stellen wurden gut platzierte Eastereggs eingesetzt, auch viele die an Mario-Spiele anlehnen
  • Nach erfolgreichem Durchspielen erhält man die MasterQuest, welche sich aber nochmals von der gleichnamigen GameCube-Version unterscheidet, denn nicht nur die Dungeons wurden geändert, sondern das Spiel läuft nun spiegelverkehrt und es wird doppelt so viel Energie abgezogen. Eine Herrausforderung
  • Zusätzlich gibt es noch einen Boss-Mode, in dem man alle schon bewältigten Bosskämpfe nochmal erleben kann

 

  • Hallo? Was habe ich grad noch gesagt? Es gibt nichts zu meckern!

 

 

  • Die Story ist einfach toll, selbst für heutige Verhältnisse. Der Spieler erlebt wirklich viel in den ganzen Stunden und die komplette Präsentation ist schlichtweg fesselnd, auch wenn die Spiele heute das natürlich schon besser machen

 

 

Wiikend-Fazit:

Hach was erinnere ich mich gerne an 1998 zurück, als ich endlich (einen Tag vor Release) Ocarina of Time in den Händen halten durfte. Am Tag darauf hat die Schule mich nicht gesehen. Den ganzen Freitag lang habe ich von morgens bis abends vor Zelda gesessen und konnte nicht loslassen. Als Kenner des Originals fällt mir natürlich auch direkt die Arbeit auf, die das Spiel auf dem 3DS verändert hat und diese Änderungen gefallen mir, denn es sind allesamt Verbesserungen. Zwar spielte ich das Spiel nahezu blind durch, doch es war mal wieder ein tolles Abenteuer. Es ist schön die Erinnerung aufzufrischen und das Spiel nun in frischer Grafik und flüssigem Ablauf zu genießen und das noch mit so einem tollen 3D-Effekt.

Eigentlich braucht man nicht viel sagen außer: DIESES SPIEL IST PFLICHT!!! Jeder der es noch nicht kennt, hat dies nachzuholen. Ocarina of Time ist ein Meilenstein und das ist unanfechtbar!

Releases

 

07.06.2012

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15.06.2012

Heroes of Ruin

 

29.06.2012

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